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aktuelles : Weltjugendtag
Geschrieben von Team am 07.08.2016 20:00:00 (1438 x gelesen)

Banner_Vorlagen.jpg Dem Papst ganz nah

Ein Blick in eine katholische Kirche an einem normalen Sonntagmorgen zeigt vor allem ältere Menschen – man könnte meinen, Glauben sei nichts für Jugendliche. Der Weltjugendtag, zu dem der Papst alle drei Jahre aufruft, zeigt da aber ein ganz anderes Bild. Und so machten wir uns mit 34 jungen Menschen auf den Weg nach Polen, um dort mit hunderttausenden anderer Jugendlicher unseren Glauben zu feiern.

IMG_9340.JPGJedes Mal beginnt der Weltjugendtag mit den „Tagen der Begegnung“ in verschiedenen Diözesen. Mithilfe der Hedwig Stiftung fanden wir dafür Gastfamilien in Breslau. Obwohl keiner von uns wirklich polnisch sprechen konnte, verstanden wir uns sehr gut mit unseren Familien – sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch. Vielleicht lag das aber auch daran, dass wir zu jederzeit Essen bekamen. Verhungern konnten wir so auf jeden Fall nicht. Die Gastfreundschaft hat uns alle beeindruckt. Und wenn wir nochmal nach Breslau kommen, können wir uns sicher sein, dort gut aufgenommen zu werden.

Gute Laune in allen Ecken

Obwohl in Breslau nur ein Teil der Pilger untergebracht waren, haben wir auch dort schon einen Eindruck bekommen von dem, was auf uns in den kommenden Tagen in Krakau erwarten würde: Überall Jugendliche aus den unterschiedlichsten Ländern, die gemeinsam feiern, singen und tanzen – und Armbänder oder Anstecker aus ihren P1060577.jpgLändern mit den anderen tauschen, als Erinnerung an die vielen tollen Begegnungen. Ein Highlight in Breslau: ein Konzert im Stadion, bei dem auch die Nonne Cristina von „The Voice of Italy“ aufgetreten ist. Nach 5 Tagen ging es für uns dann weiter zu dem Hauptort des Weltjugendtages: Krakau. Wobei nicht alle Menschen in Krakau selbst untergebracht werden konnten, denn in Krakau kamen über eine Million Pilger zusammen. Deshalb wurden wir in einer Grundschule in Chrzanòw, etwa 50km von Krakau entfernt, untergebracht. Eine eineinhalb stündige Zugfahrt, die nicht immer so einfach war. Einmal hätten wir sogar fast im Hauptbahnhof in Krakau übernachtet, nachdem wir den Zug nach Chrzanòw verpasst haben, weil der Hauptbahnhof überfüllt war. Schlussendlich konnten wir doch mit einem Bus zurück in unsere Unterkunft fahren und die Laune war immer noch gut. Nach diesem Chaos hatten wir das Glück, dass wir in den kommenden Tagen oft im Bus einer anderen Gruppe aus Paderborn mitfahren konnten. So konnten wir die Tage in Krakau doch genießen.

Endlich „Papa Francesco“!

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Nach einer Woche in Polen war es dann endlicso weit: Papst Franziskus ist in der Stadt angekommen und in nur zwei Metern Entfernung an uns vorbeigefahren – ein beeindruckender und unvergesslicher Moment, als daraufhin alle gemeinsam riefen: „Papa Francesco!“ und dazu klatschten. Genauso unvergesslich, wie auch die vielen Begegnungen, egal ob lang oder kurz, oder die Messen mit allen zusammen im BĹ‚onia Park oder auf einem groĂźen Feld bei Wieliczka. Auf diesem Feld fand der Weltjugendtag auch seinen offiziellen Abschluss: Eine Vigilfeier mit dem Papst, eine Nacht unter freiem Himmel und am nächsten Morgen die Abschlussmesse mit der Botschaft: Ihr seid die Zukunft und ihr mĂĽsst etwas tun und nicht nur auf dem Sofa hocken! Von diesen Worten ermuntert pilgerten wir wieder zurĂĽck zu unserem Bus, der uns fĂĽr eine letzte Ăśbernachtung nach Chrzanòw brachte. Wir werden alles, was wir dort erlebt haben, in Erinnerung behalten und uns in 3 Jahren wieder aufmachen. Dann geht es nach Panama, wo der nächste Weltjugendtag stattfinden wird.

Christina 

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